
Bach, Beethoven, Brahms – als groß, lang und bedeutend gilt die Tradition klassischer Musik in Deutschland. Entsprechend hoch sind die Erwartungen an diejenigen, die sie über Generationen fortführen wie erhalten. In der Regel beginnt das im Grundschulalter, so dass vor den anspruchsvollen Aufnahmeprüfungen an Musikhochschulen meist über 10 Jahre musikalische Ausbildung an Musikschulen oder durch private Instrumentalpädagog:innen stehen. Dazu werden Kinder mit einer Begabung für Berufsmusik angehalten, an Ensemble- und Orchesterspiel sowie an Wettbewerben teilzunehmen. Die Erwartungen an Disziplin sind mit dem Leistungssport vergleichbar. Nach dem Applaus ist vor dem Applaus. Und auch der Konkurrenzdruck unter den Begabten wird vergleichbar erzeugt – nicht selten von den Eltern. Und wer das alles nun geschafft hat und nicht in einem Spitzen-Orchester wie den Berliner Philharmonikern spielt oder in Rundfunk-, Theater- oder Filmorchestern eine Anstellung findet, arbeitet freischaffend und meist prekär.
Sind die Bezahlungen in den vielen B-Orchestern mit etwa 30.000.- Euro brutto schon erstaunlich niedrig angesichts der vorausgesetzten mindestens 15-jährigen Ausbildung mit akademischem Abschluss, wird es in der freien Szene für Tausende schlicht prekär. Die Musik- und Orchestervereinigung Unisono (uni-sono.org) empfiehlt zum Beispiel einen Tagessatz für Musikprojekte, von denen die Musiktradition dieses Landes lebt, von 310.- Euro brutto – ein Betrag, der nahezu nie erreicht wird. Krankenversicherung, Altersvorsorge, Instrumentenpflege, Fahrtkosten – all das muss neben dem Lebensunterhalt davon finanziert werden. Und die Übezeiten sind nicht eingerechnet – rechnet man sie aber ein, liegt die Bezahlung bei der Mehrheit immer wieder unter Mindestlohn.
Das zweite Standbein freischaffender Tonkünstler:innen ist oft die Instrumental- und Musikpädagogik, für viele ist es die Haupteinnahmequelle. Und auch da sind es die wenigen festangestellten Musikschullehrer:innen, die ein regelmäßiges Einkommen erzielen, das in der Höhe etwa dem von dreijährig ausgebildeten Erzieher:innen entspricht. Die freien Musikschullehrer:innen erzielen in Berlin 33.- Euro brutto für 45 Minuten Unterricht. Und auch hier muss davon Lebensunterhalt, Instrumentenpflege und soziale Absicherung eigenständig finanziert werden. Die Vorbereitung auf den Unterricht und ein erheblicher Teil seiner Organisation sind nicht eingerechnet. Und in den Schulferien fallen die Honorare weg. Also auch hier ist der Mindestlohn oft unterschritten und Altersarmut für viele die Konsequenz.
Kultur- und sozialpolitische Kälte
Feier- und Gedenktage, der Präsident ist zu Gast, oder es geht hoch auf den Grünen Hügel in Bayreuth, um mit einem Sektkelch Ministerpräsident Markus Söder bei den Wagnerfestspielen zuzuprosten – Politik und Prominenz lieben Klassik. Sie steht für Bildung und Prestige, denn das deutsche Tiefe klingt in der Welt gut und bedeutend. Was ist es aber nun, dass seit Jahrzehnten weder Christdemokraten, noch Sozialdemokraten, Grüne oder Linke in den Regierungen der Kommunen, Länder und des Bundes etwas an den miserablen Arbeitsbedingungen und der akuten Gefährdung der Ausbildung des musikalischen Nachwuchses ändern wollen? Warum reicht der Erfolg von Verdi kaum über Betroffenheitsmienen hinaus? Mit Sicherheit liegt es an dem außergewöhnlichen Engagement und der Liebe zur Musik und ihrer Pädagogik Tausender, die den Laden trotz dieser Belastungen am Laufen halten. Dadurch wird es viel zu wenig beachtet.
In der Schulpädagogik waren es die PISA-Tests, die zu einem Aufwachen geführt haben, in dessen Folge sich die Arbeitsbedingungen für Lehrer:innen verbessert haben. Mit dem so genannten Herrenberg-Urteil des Bundessozialgerichts wurde die Lage der freien Musikschullehrer:innen 2022 dagegen vielerorts – allen voran in Berlin – noch dramatisch verschärft. Nach dem Urteil dürfen Lehrkräfte an öffentlichen Musikschulen nicht einfach weiter als Honorarkräfte tätig sein, wenn sie strukturell als Teil der Institution gelten, also wenn sie zum Beispiel feste Räume nutzen und ihr Unterricht im Stundenplan eingebunden ist. Sie gelten dann als scheinselbstständig und müssen entweder eingestellt oder ihre Honorarverträge gekündigt werden. Der Berliner Senat, der zudem die Budgets für Musik 2024 um 12 Prozent gekürzt hat, vertagt das Problem einstweilen. Es gilt seit dem Urteil eine Übergangsfrist und die freien Musikschullehrer:innen mussten eine Zusatzvereinbarung unterschreiben, in der sie erklären, nicht scheinselbstständig zu sein. Wer nicht unterschrieben hat, ist raus.
Um dieser kultur- und sozialpolitischen Kälte etwas entgegenzusetzen, habe ich mit der Cellistin und in der Musikschule Berlin-Spandau tätigen freien Musikschullehrerin Katrin Albrecht und dem bei den Berliner Symphonikern engagierten und in anderen Ensembles konzertierenden freien Geiger Philippe Perrotto gesprochen – zwei Gespräche über prekäre Arbeitsbedingungen, Engagement und die Liebe zum Beruf.
Manchmal bin ich erstaunt, dass es immer wieder Spaß macht
Katrin Albrecht hat sich das mit dem Musikstudium spät überlegt und ist nach dem Abitur erstmal als Cellistin drei Jahre ins Orchester gegangen – nach Prenzlau ans Staatliche Estraden-Orchester (heute Preußisches Kammerorchester). Das war zu DDR-Zeiten nicht besonders lukrativ, drum gab es freie Stellen für Berufsanfängerinnen, erzählt sie. Danach hat sie an der Hans Eissler-Musikhochschule Musikpädagogik und als Aufbaustudium Elementare Musikpädagogik (EMP) studiert. Danach kamen zwei Jahre Musikschule Berlin-Lichtenberg, seit 1999 unterrichtet die vierfache Mutter an der Musikschule Spandau als Honorarkraft – angefangen hat sie mit der Streicherklasse, dann kam EMP mit Eltern-Kind-Kursen dazu.
Katrin, klassische Musik verbinden viele Menschen in diesem Land mit wohlhabendem Bildungsbürgertum. Die Realität derjenigen, die durch ihre pädagogische Arbeit als freie Musikschullehrer:innen den Nachwuchs ausbilden, sieht anders aus. Wenn man Elterngespräche, Vorspiele, Unterrichtsvorbereitung und die vielen Arbeitswege mit einrechnet, verdienen viele in der Regel Mindestlohn. Dumping, Ausbeutung scheinen da angemessene Stichworte. Katrin, Du bist eine der freischaffenden Musikschullehrer:innen in Berlin. Wie erlebst Du dabei die beschriebene Misere?
Katrin Albrecht: Ich erlebe es so, dass sich mein Arbeitsalltag kaum unterscheidet von dem der Festangestellten. Es wird erwartet, dass man sich auch als Honorarkraft einbringt – angefangen von Elterngesprächen, über die Absprachen zu Unterrichtszeiten, dem Ausfüllen der Anträge für den Unterricht, bis zur Organisation von Vorspielen und Teilnahme an Versammlungen. Und die Gründung von Gremien und Arbeitsgruppen ist über die Jahre auch immer beliebter geworden. Was das Unterrichten betrifft, sind wir eingebunden wie die anderen auch. Wenn Du ein Schüler:innen-Ensemble hast, wird beispielsweise erwartet, dass es mindestens einmal im Jahr auftritt – etwa beim Fête de la musique oder beim Tag der offenen Tür. Probewochenenden, Orchester-Experimente – all das sind Beispiele einer schönen, aber zum Teil auch unbezahlten Arbeit. Und auch die Eltern wissen oft nicht, dass wir in den Schulferien nicht bezahlt werden. Da sie einen staatlich geförderten Monatsbeitrag zahlen, gehen sie davon aus, dass uns auch durchgängig Honorar gezahlt wird. Nach einer Gruppen-Stunde in EMP, also musikalischer Früherziehung, hat mich ein Großvater einmal gefragt, was ich eigentlich beruflich mache. Er ging davon aus, dass Musik mein Hobby sei. Das meine ich.
Zweihundert Euro für Sekt. Und für die Musiker:innen?
Scheinselbstständigkeit freier Musikschullehrer:innen – mittlerweile ist das ein Kampfbegriff in der Szene. Das so genannte Herrenberg-Urteil dazu hat auch in den Feuilletons Beachtung gefunden – es wurde protestiert, diskutiert und eine Übergangsfrist bis Ende 2026/Anfang 2027 ausgehandelt. Wie betrifft Dich das und die Musikschule, für die Du arbeitest? Wo liegen da die Probleme und möglichen Lösungen?
Katrin Albrecht: Im Sommer habe auch ich die Zusatzvereinbarung unterschrieben, dass ich Raum, Ort und Zeit meines Unterrichts selbst bestimmen kann und damit nicht als scheinselbstständig gelte. Eigentlich steht das auch schon in den Honorarverträgen. In ganz Berlin haben sich nur zehn Kolleg:innen dagegen entschieden. Die sind nun keine Honorarkräfte mehr an Musikschulen. Daran sieht man, dass sehr effektvoll viel dafür getan wird, den Schein zu wahren. Gleichzeitig herrscht große Unsicherheit, wie es nach 2026 weiter gehen soll. Selbst die Stellen, die dann geschaffen werden sollen, sind alles andere als ein respektables Angebot. Ich würde zum Beispiel mit dem Gehalt für eine Berufsanfängerin einsteigen müssen. Und: Die Stellen werden dann ausgeschrieben! Ich müsste mich bewerben – nach 26 Jahren Unterricht an meiner Musikschule.
Laut Berliner Zeitung standen 2023 rund 13.000 Schüler:innen auf den Wartelisten der Musikschulen. Die Nachfrage ist also da. Gleichzeitig geht der Fachkräftemangel an studierten Instrumentalpädagog:innen auch nicht an dieser Branche vorbei. Was passiert da gerade?
Katrin Albrecht: In anderen Städten wie Dortmund oder Leipzig etwa ist das Herrenberg-Urteil umgesetzt, da wurden Stellen geschaffen. Der Berliner Senat hat diese Übergangsfrist geschaffen, weil die Musikschulen seit Jahren unterfinanziert sind. Neue Schüler:innen kommen nur, wenn andere dafür gehen. Ich denke nach dem 31.12.2026 wird die nächste Fristverlängerung kommen. Auf lange Sicht schafft man so Fachkräftemangel.
Ohne Musikschule und das Engagement ihrer Lehrer:innen hätte die klassische Musik keinen Nachwuchs. Hast Du das Gefühl, dass das politisch und gesellschaftlich angemessen wahrgenommen wird? Was wünschst Du Dir?
Katrin Albrecht: Ich wünsche mir eine angemessene Bezahlung, eine Stelle, auf die ich mich nicht mehr bewerben muss. Unser Amtsleiter in Spandau hat uns mal erklärt, dass die Pädagog:innen in der Volkshochschule höher eingruppiert werden, weil sie ein wissenschaftliches Studium absolviert haben. An der Selbstverständlichkeit, mit der er das gesagt hat, sieht man die fehlende Wahrnehmung. Ganz ähnlich ist das, wenn Leute auf einen zukommen mit dem Wunsch nach klassischer Musik bei einer Hochzeit. Zweihundert Euro für Sekt sind da dann in Ordnung, derselbe Betrag für die Musik meist nicht.
Was motiviert Dich trotz dieser Schieflagen weiter als freie Musikschullehrer:in zu arbeiten?
Katrin Albrecht: Manchmal bin ich selber erstaunt, dass es mir immer wieder Spaß macht. Es sind die Kinder – wenn Du merkst, wie ihnen die Musik immer mehr bedeutet, wie sie von sich aus anfangen zu üben und Du die Groschen fallen hörst. Ich möchte vermitteln, dass die Musikschule ein wunderbarer Ort ist. Musik ist so wichtig im Leben. Und es ist diese wunderbare Spanne – von der elementaren Musikpädagogik bis zu den Ensembles und der Orchesterarbeit. Es ist ein toller Beruf.

„Da gilt schon das Prinzip: Vogel friss oder stirb“
Philippe Perroto, der auch vor seinem Studium bereits in Jugenorchestern gespielt hat, studierte in Deutschland, der Schweiz und den USA Geige. Er spielt seit rund 30 Jahren in verschiedenen Ensembles als freischaffender Musiker. Bei den Berliner Symphonikern, die sich zur Zeit ohne Intendant:in selbst verwalten, managt er maßgeblich die Auftritte des Orchesters mit – von der kollegialen Entwicklung von Programmen bis zur Tourplanung und -begleitung, 2025 etwa durch Japan. Die Berliner Symphoniker sind ein Orchester freier Musiker:innen.
Beethoven-Sinfonie in der Berliner Philharmonie! Nicht wenige empfinden das als ein Erlebnis von Reichtum. Nun spielen da nicht nur die exquisit bestallten Berliner Philharmoniker – ganz oft sind es Ensemble und Orchester, die aus freien Musiker:innen bestehen. Laut dem Deutschen Musikrat verdienen die im Schnitt, wenn es gut läuft, gerade Mal 1.500 Euro brutto. Berücksichtigt man die Übe- und Probezeiten, entspricht die Bezahlung meist dem Mindestlohn oder unterschreitet ihn. Und selbst für diese unangemessene Bezahlung braucht es überwiegend öffentliche Fördergelder, die der Berliner Senat nun massiv kürzen will. Wie erlebst Du die Situation der freien Musiker:innen?
Philippe Perroto: Vor allem hat sich erstmal die Wahrnehmung der freien Musiker:innen innerhalb der Musikbranche verändert. Früher war so das Bild, dass Freiberuflichkeit bedeutet, dass jemand nicht gut genug war, eine feste Stelle zu bekommen. Seit den 1990er Jahren, sicher verstärkt durch die Schließung vieler Orchester, hat sich das gewandelt. Ab da war ein Pool an freien Musiker:innen unabdingbar, um die Musikszene am Laufen zu halten – sei es als klassische Aushilfe in Orchestern oder eben durch die Gründung von Orchestern. Man braucht heute also nicht unbedingt ein staatliches Orchester mit Beamtenstatus, um Top-Qualität zu hören. Und genau da entstehen dann auch die Schieflagen in der Bezahlung. Denn jedes Honorar ist verhandelbar. Da gilt schon das Prinzip: Vogel friss oder stirb.
Es gibt ja nun Honorarrichtlinien bzw. Mindestempfehlungen für Berlin, z. B. durch den Musik- und Orchestervereinigung unisono oder den Tonkünstlerverband Berlin, die sich am Tarifvertrag für die Musiker in Konzert- und Theaterorchestern (TVK) orientieren. Sind die das Papier wert, auf dem sie stehen? Bildet der TVK überhaupt die Realität der Bezahlung von klassisch ausgebildeten Musiker:innen ab?
Philippe Perroto: Die Honorarrichtlinien sind wichtig, weil sie ausdrücken, was unsere Arbeit mindestens wert sein sollte. Aber man muss auch sagen, dass die Honorare sehr unterschiedlich sind – das reicht von faktischem Mindestlohn bis zu fairen Gagen. Wenn gespart wird oder werden muss, sind die Etat-Posten für freie Musik meist die ersten, die der Kulturverwaltung als variabel erscheinen. Dann gibt es eben statt fünf nur zwei Konzerte mit freien Ensembles. Das setzt die Veranstalter unter Druck und das wiederum merkt man dann an den Honorarverhandlungen – aber wie gesagt, es ist nicht alles gleich in der Branche. Und ein Ausspielen gegeneinander führt zu sehr schlechten Kannibalisierungseffekten, die die Situation nur weiter verschärfen. Außerdem finde ich es noch wichtig zu erwähnen, dass die soziale Absicherung von freien Musiker:innen sich auch verändert hat. So ist die Künstlersozialkasse eine etablierte und wichtige Einrichtung zur Sozialversicherung und Altersvorsorge freier Musiker:innen. Und die Bayrische Versorgungskammer ist mittlerweile auch offen für Freiberufler.
Günstige Konzerte mit niedrigschwelligem Programm
Du bist bei den Berliner Symphonikern auch mit der Organisation von Konzerten, Tourneen, aber auch mit dem gesellschaftlichen Engagement des Orchesters – etwa in Schulen oder Sozialeinrichtungen – befasst. Wird das Orchester mit seiner breiten Publikumsorientierung gesellschaftlich und politisch wahrgenommen und honoriert?
Philippe Perroto: Ja und nein. In der Vorbereitung von Konzerten geschieht das meiste bei uns Freien unbezahlt – vom Üben, dem Instandhalten des Instruments bis zu Organisation von Proben- und Konzertterminen, Fahrten, Gesprächen und unendlich vielen Telefonaten. Das wird oft nicht gesehen. Aber wir gehen als Berliner Symphoniker auch ganz bewusst raus in die Stadt, um uns zu zeigen. Wir gehen an Orte, wo Menschen sind, die Orchester kaum kennen – in Seniorenheimen oder zum Beispiel in Förderschulen, die wir in einem gemeinsamen Projekt mit der Aktion Mensch besuchen. Wir laden auch immer wieder Gäste zu unseren Proben ein – für Schüler:innen aller Schultypen ist das meist eine starke Erfahrung. Wenn die Menschen unsere Arbeit kennenlernen oder etwa in der Philharmonie hören, dass wir zu Silvester Berliner Luft spielen – dann ist da auch viel Anerkennung. Das gefällt mir an dem Orchester: Der Geldbeutel soll nicht entscheidend sein. Wir machen günstige Konzerte mit niedrigschwelligem Programm. Und das kommt auch an.
Sonntag Johann Sebastian Bach, Mittwoch Amy Beach und Samstag dann Pirates of the Carribean – das geforderte Repertoire ist erheblich. Die Planung und Koordination der Konzerte und Proben ist komplex, die Aussichten prekär, die Honorierung oft respektlos … Was treibt einen Geiger wie Dich an, weiter freie Musik zu machen?
Philippe Perroto: Man muss sich Konzert für Konzert entscheiden, ob man sich das Musizieren leisten kann. Das sieht bei einer Beethoven-Symphonie anders aus als bei der Uraufführung zeitgenössischer Musik. Überspitzt formuliert: Entweder Du wirst arm, hast Glück oder es wird langweilig. Aber gerade in dieser Vielfalt und der Möglichkeit, mit Musik rumzukommen in der Welt, liegt für mich der große Reiz dieses Berufes.
Der Beitrag erschien zuerst in „Klang der Zeit“, Heft 198/199 von Ästhetik & Kommunikation
Das Heft ist für 20 € im Buchhandel erhältlich (ISBN 978-3-911752-03-9) oder kann hier bestellt werden.