
Von den vier Parteien, die in Deutschland während der zurückliegenden 80 Jahre jahrzehntelang Staatsmacht ausgeübt und die Regierungsgeschäfte geführt haben, existiert eine, die SED, überhaupt nicht mehr und eine ganz andere, die FDP, so gut wie nicht mehr. Die Sozialdemokraten sind schon glücklich, wenn sie auf ihrem stetigen Abwärtstrend ab und an ein kurzes Zwischenhoch erleben dürfen. Die Christdemokraten sind erschüttert, sie können es nicht fassen, dass inzwischen selbst ein Scheitern an der Fünf-Prozent-Hürde zu ihrer Parteigeschichte gehört. In dieser Situation empfiehlt Wolfgang Storz den Unionsparteien, sich zu spalten in eine bundesweite rechtskonservative CSU als AfD-Konkurrenz und in eine bundesweite wirtschaftsliberale CDU. Hält diese Empfehlung einem analytischen Rückblick und einem perspektivischen Ausblick stand?
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