
Die Verhandlungen über eine linksgeführte Regierung in der deutschen Hauptstadt sind selbstverständlich — zumal es ebenso richtig wie ehrgeizig auch um Vergesellschaftungen geht — ein rücksichtslos geführter politischer Machtkampf, wie früh Die Linke gestoppt oder wenigstens entscheidend geschwächt werden kann. Hans-Jürgen Arlt macht aufmerksam, dass alle, die diesen politischen Kampf lesen, sich von den vielen Aspekten, denjenigen herauspicken, der ihnen gerade in den Kram passt. Arlt pickt sich zusammen mit Daniel Bax den Aspekt der hyperventilierenden, maßlos übertreibenden und von den eigenen Aufmerksamkeits-Geschäften geleiteten Medien heraus. Diese Deutung ist nicht falsch, aber verglichen mit anderen Aspekten unbedeutend.
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