
„Der Kampf um die Rente beginnt“ – so übertitelte die Süddeutsche Zeitung einen aktuellen Aufmacher. Das liest sich wie ein Echo auf fast vergessene Literatur: „Der Kampf um Rom“ von Felix Dahn oder auf Ricarda Huchs gleichnamigen Roman, der sich freilich nicht mit Verrat an den Ostgoten beschäftigte, wie der Dahns, sondern das Leben Garibaldis nachzeichnete. Es gibt solche „Kämpfe“ zur Genüge: Um Troja, um die Welt, das All, das Recht im Allgemeinen, um Bodenschätze. Man kämpft um Besitz, um Verlorenes, um Zukunft, um Inneres und Äußeres. Kampf bedeutet: Da gibt es wenigstens zwei, die über etwas bestimmen wollen. Nun über die Rente.
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