
Es sind diese 25 Minuten, die irritieren: Fünfundzwanzig Minuten lang stand die Filmgemeinde in Venedig, um dem israelischen Regieduo Yuval Abraham und Rachel Szor für ihren Film NAZA über den Krieg in Gaza Applaus zu spenden. Noch nie hat es Derartiges in den heiligen Hallen der Mostra auf dem Lido gegeben. Doch wem galten diese stehenden Ovationen eigentlich? Einem herausragenden Filmkunstwerk? Oder nicht vielmehr der versammelten Kunst- und Filmwelt selbst, die sich mit diesem Film in ihrer Kritik an Israel, an den Zionisten, dem jüdischen Staat schlechthin bestätigt sahen und mit dem Applaus ihre eigene Haltung feierten? Und über das Massaker der Hamas-Terroristen am 7. Oktober 2023 schweigend hinweggehen?
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