
Museo del Prado (Bild auf wikimedia commons)
Die AfD ist in der deutschen Öffentlichkeit inzwischen nicht nur ein großes, wenn nicht das größte Thema, sondern auch ein selbstverständlicher prominenter Sprecher. Allerdings haben Politik und Politische Wissenschaft keinen allgemein akzeptierten Begriff für Programm, Praxis und weltanschauliche Positionierung dieser Partei. Unter andem kursieren national-konservativ, rechtspopulistisch, rechtsextrem, neonazistisch, faschistisch; selbst nennt sie sich zum Beispiel bürgerlich, demokratisch, patriotisch, wertkonservativ. In der sprachlichen Konfusion spiegelt sich die Kontroverse über den politischen Umgang mit der AfD von Verbieten über Verhandeln bis Beteiligen. Im Folgenden mache ich einen Vorschlag zur Klärung, der historische und systematische Aspekte zusammenzuführen versucht. Dem Eiertanz um die Bezeichnung weiche ich dabei aus, indem ich andere hilflose Wörter wähle und von Weitrechts oder Rechtsaußen spreche.
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