
Wenn ich meiner Lektüre nach-denke, wirft die Gedankenfreiheit, zu der das Buch einlädt, das entscheidende Licht auf „Aufstieg der Rechten, Abstieg der Linken. Strukturen, Erfahrungen, Erzählungen“. Ich bin ein Fan von Leserbriefen, die, mit Henri Bergson zu sprechen, als „Konterbande“ durch die Maschen der Zensur geschlüpft sind und durch ihre schiere Existenz auf eine andere Realität als die herrschende verweisen, eine Realität sans phrase, eine krude Realität, die häufig genug nur die gestrige oder restliche ist. Im Milieu einer zeitgemäßen Publizistik sind sie von einer quasi stofflichen Beschaffenheit und erinnern an Brocken eines nicht bewohnten, nicht belebten Gestirns, die auf die Erde geplumpst sind. Entsprechend unansehnlich nehmen sie sich aus, aber eben auch „einmalig wirklich“.
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