
„Die deutsche Bundesregierung hat dem transatlantischen Verteidigungsbündnis Nato für 2026 erneut Verteidigungsausgaben in Rekordhöhe gemeldet“, schreibt Die Zeit anlässlich des NATO-Gipfels in Ankara. „Demnach plant Deutschland, im laufenden Jahr einen Betrag von 124,7 Milliarden Euro für die Verteidigung auszugeben.“ Vor zwei Jahren, beiläufig am Rande des Washingtoner NATO-Gipfels am 10. Juli 2024, unterzeichnete Bundeskanzler Olaf Scholz eine gerade mal 9 Zeilen umfassende, schmallippige „gemeinsame Erklärung“ – ein „Joint Statement“ – über eine lange vor der russischen Aggression auf die Ukraine schon von der Obama-Administration getroffene einseitige US-Entscheidung. Die USA beabsichtigten danach ab 2026 weitreichende amerikanische Lenkflugkörper in der Clay-Kaserne in Wiesbaden zu stationieren. Die geplanten Raketen waren nie nur Raketen, sie sollten Bestandteil einer komplexen Militärarchitektur sein, nämlich von weltweit insgesamt 5 geplanten Multi-Domain Task Forces (MTDFs).
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