
Carolin Amlinger und Oliver Nachtwey haben sich mit ihrer 2022 erschienenen Studie Gekränkte Freiheit einen Namen gemacht. Dieser “Neoklassiker der Sozialwissenschaften”, wie der österreichische Standard lobte, analysierte den so bezeichneten “libertären Autoritarismus”. In ihrem aktuellen Buch Zerstörungslust kreiert das Autorenduo, das an der Universität Basel forscht, nun ein weiteres, noch drastischer formuliertes Label: den “demokratischen Faschismus”. Gemeint sind durch reguläre Wahlen an die Macht gekommene rechtspopulistische Regierungen, die liberale Errungenschaften wie Gewaltenteilung, unabhängige Justiz und freie Medien einschränken. Als Beispiele genannt werden Donald Trump in den USA, Javier Milei in Argentinien, Viktor Orban in Ungarn oder Giulia Meloni in Italien.
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