
„Gewalt unter Schülern ist ein großes Problem“, stellt das Institut für Demoskopie Allensbach im „Berliner Konflikt- und Gewaltbarometer“ fest. Ein „hohes psychisches Belastungserleben“ und „psychische Auffälligkeiten“ unter 8- bis 17jährigen Schülerinnen und Schülern erkennt die Bosch-Stiftung in dem „Deutschen Schulbarometer 2026“. Einen neuen „Höchststand bei Schulabgängern ohne Abschluss“ (von rund 62 000 im Schuljahr 2024/2025 auf jetzt angeblich 64 000) will am 20. Mai das „gemeinwohlorientierte Medienhaus“ Correktiv bei den Kultusministerien erfragt haben (Correktiv-Arbeitsmotto: „Be first, but first be sure“). „Die negativen, teilweise besorgniserregenden Meldungen zum Schulsystem in Deutschland reißen nicht ab“, beginnt postwendend Michael Wrase, Professor für Öffentliches Recht in Hildesheim, seinen Beitrag im „Verfassungsblog“ ohne eine Überprüfung der Correktiv-Zahl und warnt vor einer Ausgrenzung behinderter Kinder. Wen erreichen die Warnungen und Aufrufe noch – und treffen sie den Kern?
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