
Im hessischen Gießen hat sich die AfD-Jugend neu gegründet. Sie nennt sich jetzt „Generation Deutschland“. Auch Alt-Extremist Björn Höcke war vor Ort. Er genoss die Bewunderung der jungen Männer (und auffallend wenigen jungen Frauen), die ihm im modisch-saloppen Zwirn und Rasiermesser-Scheitel zu jubelten und in ihren Parteitagsreden so sprachen, wie lupenreine Rechtsextremisten eben sprechen. Partei-Chefin Chefin Alice Weidel war extra für ein Grußwort angereist. Sie weiß, wie wichtig die Parteijugend für die Mutterpartei ist. Sie soll als Kaderschmiede dienen, um fähiges Personal zu rekrutieren. Alle Mitglieder müssen nun auch Mitglied in der AfD sein. Dadurch fällt die neue Jugendorganisation unter das Parteienrecht. Die Hürden für ein Verbot sind viel höher. Das und der erhoffte Grad an Professionalität sind das Neue an der neuen AfD-Jugendorganisation. Nicht ihr Grad an Radikalität.
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