
Das Ljubljana-Manifest hat die These zur Diskussion gestellt, dass intensives Lesen in einer Demokratie maßgeblich dazu beitragen kann, dass die Menschen zu kritischen Bürgerinnen und Bürgern werden.1 Es reduziere ihre Abhängigkeit von ihrer Umwelt auf ein Mindestmaß und erweitere die Unabhängigkeit bei der Beurteilung der Welt. Zugleich stärke es die Widerstandskraft der Individuen gegenüber der Gefahr der Manipulation. Es ist aus meiner Sicht eine interessante Frage, welchen Einfluss die „neuen Medien“, sie sogenannten Social Media, auf den Alltag und die Urteilsbildung der Bürgerinnen und Bürger haben. In zwei Teilen, „Däumeling und Däumelinchen klappen ihre Notebooks auf…“ sowie „Eine Sucht namens Soziale Medien“ gehe ich dieser Frage nach.
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