
Es ist eine magische Zahl, die in keinem Bericht über Venezuela fehlen darf: 300.000.000.000. Auf 300 Milliarden Barrel1 werden die Öl-Ressourcen des Landes geschätzt, „die größten der Welt“, so das unvermeidliche Zusatzattribut. Dass diese Zahl auch US-Präsident Donald Trump elektrisierte und seine Gier auf große Geschäfte entfacht hat, ist offensichtlich. Nach dem Angriff auf Venezuela im Januar 2026 und der spektakulären Entführung des Präsidenten Nicolás Maduro und dessen Frau Cilia Flores ließ er keinen Zweifel an seinen Absichten. Der obsessiv auf fossile Energien fixierte US-Präsident („Drill Baby drill“) redete nur noch über Öl. Der lange vorgeschobene Kampf gegen Drogen, Mörderbanden und Migration war plötzlich kein Thema mehr. Stattdessen greift Trump unverhohlen nach den Bodenschätzen Venezuelas, vor allem nach den Ölvorkommen, die er „mit unseren großartigen Ölfirmen, den größten der Welt“ ausbeuten will.
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