
Ludwig Wittgenstein (Bild: Arturo Espinosa auf wikimedia commons)
Die Welt ist alles, was der Fall ist. Den Satz hat man vermutlich schon einmal gehört, selbst wenn einem der Begriff Analytische Philosophie nicht geläufig ist. Er stammt aus Ludwig Wittgensteins Tractatus Logico-Philosophicus. Manch einer ist damit schnell fertig geworden im Bewusstsein, es sei damit alles gesagt: Eine mit dem Zustand der Welt einverstandene, positivistische Lehre, welche hintertreibt, was der Welt nötig wäre: eine an substantiellen Freiheitsrechten wie materieller Gerechtigkeit orientierte Umwälzung der Verhältnisse. Begriffe wie Freiheit, Gerechtigkeit oder Substanz verwirft diese Lehre als Metaphysik; das Wort wird von ihr als Synonym für unwissenschaftliches, gegenstandsloses Gerede genommen.
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