
Womit „Make America Great Again“ endet, beginnt „Wieder nach vorne“, der Wahlslogan der CDU. Trumps MAGA und die Merz-CDU sind, überflüssig zu sagen, nicht dasselbe, ziehen allerdings am gleichen Strang: der Wiederauferstehungs-Botschaft. Der CDU-Slogan kommt als abwaschbarer Werbespruch daher, versucht aber, ganz auf der Linie des neuen Grundsatzprogramms, eine Weichenstellung, wie sich an dem Zusammengehen mit braunen Remigrations-Politikern zeigt. Das „Wieder“ ruft alle drei Zeiten auf – die Gegenwart, viel schlimmer dargestellt, als es empirischen Fakten entspricht, eine Vergangenheit, glorreicher gemalt, als sie je war, und eine Zukunft, verheißungsvoller geschildert, als sie je sein wird. Der Plot der Wiedergroßwiedervorn-Erzählung umfasst Sündenböcke, die an der desaströsen Gegenwart schuld sind, und den Retter, der die Wiederkehr guter alter Zeiten in einer Zukunft verheißt, in der „wir wieder wer sind“, „wieder stolz sein können auf unser Land“.
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