
Der androzentrische wirtschaftswissenschaftliche Mainstream sieht im Grunde nur die „unternehmensbezogene Marktökonomie“, kritisiert Ulrike Knobloch, Professorin für Ökonomie und Gender an der Universität Vechta. Die Krisen der Gegenwart seien aber nicht zu überwinden ohne einen Blick für die ganze Bandbreite des Ökonomischen, der Ökonomie der Non-Profit-Organisationen (auch der Kirchen), des Staates und vor allem auch der privaten Haushalte. Im Interview mit Sigrun Matthiesen plädiert sie dafür, die Markt- und Verwertungslogik zu transformieren in eine Sorge- und Versorgungslogik.
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