
Noch im Wahlkampf hat Joe Biden sich ausdrücklich als ein Übergangskandidat vorgestellt. Als einer, der angesichts seines Alters und seiner Erfahrungen als Mann der Mitte im Washingtoner Politikbetrieb zwar die beste Wahl wäre, um das Land nach den tumultösen Trump-Jahren in ruhigeres Fahrwasser zu steuern. Aber doch einer ohne größere eigene programmatische Ambitionen. „Sleepy Joe“ machte daraus Donald Trump. Doch nach 100 Tagen im Amt erleben die Amerikaner nun einen ganz anderen Präsidenten. Einen überaus ambitionierten Politiker, der in den ersten drei Monaten so entscheidende Projekte auf die Schienen gesetzt hat wie manch Vorgänger in vier Jahren nicht. Kein Übergangspräsident also, sondern ein echter Reformer, der an die Strukturen der US-amerikanischen Gesellschaft geht.
Weiterlesen →












