
Jüngst durften wir hier eine sehr interessante Analyse von Dieter Pienkny über den mentalen Zustand des öffentlich-rechtlichen Rundfunks veröffentlichen. Pienkny ist Journalist, war sehr viele Jahre — entsandt vom DGB — stellvertretender Vorsitzender des rbb-Rundfunkrats und ist seit einigen Wochen aufgrund anhaltender Rücktritte nun Vorsitzender des rbb-Rundfunkrates. In seiner Analyse, basierend auf einer mehr als 20jährigen Kontrolltätigkeit in Sachen öffentlich-rechtlichen Rundfunks kommt er zu diesem Schluss: „Die ARD, und damit meine ich Chefredakteure, Programmdirektoren o.ä, die ich in all den Jahren erlebte, pflegen ihr Unfehlbarkeitsdogma in Programmfragen und wedeln die Meinungen der Gremien als lästige Einmischung weg. … Die ARD-Oberen sind in vielen Bereichen kritik- und beratungsresistent, ihnen fehlt schlichtweg eine Fehlerkultur.“ Dieses fest verankerte vatikanische Dogma der Unfehlbarkeit hat die Grenzen der ARD überschritten und die Bundesregierung erreicht.
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