
Axel Honneth, langjähriger Direktor des Frankfurter Instituts für Sozialforschung, hat ein sozialphilosophisches Buch mit politischen Perspektiven vorgelegt: „Der arbeitende Souverän“. Die gewerkschaftsnahe Hans-Böckler-Stiftung hat das Buch allen Teilnehmern ihres Neujahresempfanges des Jahres 2023 zugeschickt. Auf dem Empfang hat Honneth schon einige Thesen daraus vorgetragen. Mit großem Interesse habe ich als jemand, der jahrzehntelang in der Gewerkschaft aktiv war und dort, vor allem mittels Tarifpolitik, mit Programmen und Praxis, versucht hat, zur Demokratisierung von Erwerbsarbeit beizutragen, das Buch gelesen. Das Ergebnis ist vielschichtig, sehr interessant und irritierend, anregend und enttäuschend.
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