
Endlösung, Endsieg, Entscheidung – die Nazi-Diktatur ist ein Beispiel für Endlichkeitsgeschichte. Wie weiterleben, wenn jede Menschlichkeit zerstört wird? Die Maschinerie des Endes ist so unvorstellbar, dass sich sogar die Hoffnung wieder in die Büchse der Pandora verkriecht. Ein neuer Geschichtsfilm im ZDF über die Wannseekonferenz gibt die Hoffnung nicht auf.
„Nach Auschwitz ein Gedicht zu schreiben, ist barbarisch“, kritisiert Theodor W. Adorno alle kommunikativen Versuche, der Schoah kunst- und kulturschaffend gerecht zu werden. Hannah Arendt drückt die sprachlose Fassungslosigkeit aus in dem Satz, „dies hätte nie geschehen dürfen“. Warum muss über das Ende weiter erzählt werden, auch wenn manche Details nicht stimmen?









