Mülheim-Kärlich, Hamm-Uentrop, Niederaichbach, Krümmel, Gundremmingen-A, Lingen, Würgassen – deutsche Atomkraftwerke, die alle wegen Defekten vorzeitig vom Netz mussten oder wie im Fall von Kalkar gar nicht erst in Betrieb gingen. Es handelt sich national wie international um die gleiche anfällige Technik, im Folgenden um die Risse-Problematik, die es bekanntermaßen in Belgien, Schweiz, Frankreich, USA gibt, die aber auch in Russland, China, Japan, Südkorea, Finnland, Schweden, Ukraine usw. vorhanden sein muss: Weil die auch keine besseren Stähle haben. Aus den USA kommt die Nachricht, dass aus dem AKW Monticello – am Ufer des Mississippi gelegen, ungefähr 50 Kilometer nordwestlich von Minneapolis, der Hauptstadt des Bundesstaats Minnesota – 400.000 Gallonen Wasser ausgelaufen sind. Ein Leck im Kühlsystem, das jahrelang vertuscht wurde. Knapp zwei Wochen vor dem Abschalten (nicht nur die FDP stemmt sich dagegen) der letzten drei deutschen Atomkraftwerke sei dieses typische Beispiel aus der Nuklearwirtschaft beschrieben.













