
13. April. In Kyjiw ist es jetzt ruhig, die Bewohner sind es auch, nachdem unsere Verteidigungskräfte die russischen Invasoren vertrieben haben. Es gibt noch Barrikaden auf den Straßen, aber ohne bewaffnete Posten. Der Verkehr ist noch nicht wieder wie zu Friedenszeiten. Normalerweise fahre ich mit der U-Bahn ins Büro in dem Ministerium, für das ich arbeite. Aber da die U-Bahnschächte wochenlang als Schutzräume für Familien, Frauen, Kinder und alte Menschen dienten, nehme ich jetzt erstmal das Auto. Auch mein Mann kann wieder in sein Ministerium fahren und muss wie ich nicht mehr von zuhause aus arbeiten, als ständig Fliegeralarm war und Granaten und Raketen im Zentrum einschlugen.
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